27. September 2010

Lesebefehl: Selbstbewusster Schwede freut sich auf Ryder Cup


Mein Kollege von Swedish Golf Online hat ein schönes Interview mit Peter Hanson im Vorfeld des Ryder Cups veröffenticht. Ganz schön Selbstbewusst, der Schwede!

21. September 2010

Ryder Cup 2018 - endet Deutschland wie Schweden?

In Deutschland geht die Bewerbung für den Ryder Cup 2010 ja gerade in die entscheidende Phase und es wird mit allen Beteiligten um die Finanzierung gerungen. Wenn man mal überlegt, wie viel Geld für eine Olympiabewerbung 2018 raus geschmissen wird (hier eine gute unabhängige Quelle), dann wundere ich mich schon, dass eine Beteiligung von wenigen Millionen Euro für eine der weltweit bekanntesten Sportveranstaltungen so schwierig ist. Golfer und der Golfsport haben halt keine gute Lobby. 

In Schweden gab es übrigens genau das gleiche Problem, das zur Entscheidung führte, sich nicht zu bewerben. Kurz vor Ende der Bewerbungsfrist im April 2010 konnte sich der Staat nicht zu einer Unterstützung durchringen. Aber selbst innerhalb der Golfwelt in Schweden war eine Bewerbung für den Ryder Cup und die dadurch anfallenden Kosten und Garantien nur schwer zu vermitteln. Wenn es also in einem Land wie Schweden, wo Golf ein Volkssport ist, schon ein Problem ist, eine vernünftig finanzierte Bewerbung abzugeben, dann sehe ich auf die deutsche Initiative noch schwere Zeiten zukommen. 

Ich lasse mich aber natürlich auch gerne eines besseren belehren und würde mich sehr freuen, wenn der Ryder Cup wirklich nach Deutschland kommt. Ich würde mein Ticket kaufen, egal ob Tiger antritt oder nicht.

15. September 2010

Golf und Tourismus in Schweden

Man könnte fast glauben, die Schweden haben genug eigene Golfspieler und müssten sich nicht um Golftouristen bemühen. Anders lässt sich eigentlich kaum erklären, warum so wenig für den Golftourismus getan wird. Schweden ist als Urlaubsland sehr beliebt und bietet großartige Natur vom Süden bis zum Polarkreis im hohen Norden. Gerade viele Deutsche fahren seit Jahren immer wieder in ihr rotes Holzhaus nach Schweden und machen dort Urlaub.


Wenn man sich dann die offizielle Tourismuswebsite von Schweden und vor allem den Seite über Golf anschaut, dann wundert einen gar nichts mehr. Die Rede ist von mehr als 300 Golfplätzen in Schweden, es gibt (Stand 2009) aber 486 Golfclubs! Auf der Karte, die auf der Website eingebunden ist, fehlen spannende Golfplätze wie im nordschwedischen Kalix, wo man unter der Mitternachtssonne Golf spielen kann, einfach. Alle weiteren Ausführungen sind Allgemeinplätze und wecken bei mir kein großes Interesse, eine Reise nach Schweden zu planen. 

Ein Blick nach Deutschland zeichnet ein ähnliches Bild. Mit Hilfe von Google finde ich keine Reiseangebote für Golfreisen nach Schweden. Alle Anbieter für Golfreisen, die ich mir angeschaut habe, haben Schweden nicht im Programm. Dabei ist Schweden von allen großen Städten mit dem Flieger schnell zu erreichen. Wer in Norddeutschland lebt, kann mit der Fähre in wenigen Stunden einige der schönsten schwedischen Golfplätze erreichen.

In Schweden selbst wird hoffentlich langsam ein Sinneswandel einsetzen. Die eigenen Golfspieler scheinen nämlich nicht mehr zu reichen, um eine Anlage profitabel zu führen. Die Anzahl der aktiven Golfspieler ist auch seit einigen Jahren Rückläufig. Umso mehr sollten sich die Golfclubs auf Greenfee-Spieler und Golftouristen einstellen und aktiv um sie werben. 

Photo: Der Exilgolfer



10. September 2010

Gespielt: 9 Loch Bahn Rotebro Pay&Play von Peter Nordwall


Heute Morgen bin ich um 6:00 Uhr aufgestanden, um schon vor der Arbeit 9 Loch zu spielen. Wenn ich so früh spielen will, dann geht nichts über 10 bis 15 Minuten Yoga, um den Schlaf aus dem Körper zu vertreiben und ihn auf das Spiel vorzubereiten. Dann noch schnell ein Kaffee und etwas Frühstück und die kurze Fahrt zum Rotebro Pay & Play kann losgehen.

Nur 10 Minuten von uns entfernt liegt die 9 Lochbahn, für die ich in diesem Jahr eine Saisonkarte habe. Obwohl ein Pay&Play, ist der Kurs sehr anspruchsvoll und vor allem gut gepflegt. Das liegt daran, dass Rotebro zum noblen Privatclub Svartinge gehört, der direkt nebenan liegt. Die Greenkeeper kümmern sich um beide Bahnen und sorgen so für gute Verhältnisse. Der Designer ist in Schweden kein unbekannter, er heißt Peter Nordwall und und hat unter anderem auch die 18 Loch von Bro-Bålsta gebaut. Der Kurs hat eine Länge 2.970m von den gelben Tees, 26 Bunker und (leider) sehr sehr viel Wasser bzw. Bachläufe an fast allen Löchern. Für ein Pay&Play mit einer Greenfee von 200 - 250 SEK (ca. 20 - 25 Euro) also sehr respektabel. Es gibt übrigens für Anfänger auch noch eine kurze 6 Lochbahn.

Um 7:30 ging es für mich also los und der Tag zeigte sich wirklich von seiner besten Seite. Wann hat man schon mal so einen Blick vom ersten Abschlag mit Reif auf dem Grüns, Bodennebel über dem Fairways und strahlendem Sonnenschein. Wenn dann in aller Frühe der erste Drive auf diesem 410m langen Par 4 auch noch gelingt, dann steht einer guten Runde ja eigentlich nichts mehr im Wege. Wenn da nicht die vielen kleinen und großen Wasser-hindernisse wären, die strategisch ungünstig platziert den Weg versperren.

Am ersten Loch bewacht ein 2m breiter Wassergraben das Grün und je nach Länge des Drives legt man davor ab oder spielt direkt das Grün in zwei Schlägen an. Aber selbst kurze Chips über den Graben von 30 oder 40m Länge werden oft magisch vom Wasser angezogen und der erste Ball geht hier viel zu oft verloren.

Das zweite Loch ist ein kurzes Par 4 mit nur 260m Länge. Auch hier zieht sich ein Wassergraben quer über das Fairway und hat schon so manchen Ball verschluckt. Die Taktik ist relativ einfach, entweder man legt mit einem Eisen 5 oder 6 links des Grabens ab und hat dann ca. 90 bis 110m bis zum Grün ohne das die Bunker im Weg sind oder man spielt einen Drive bis vor die Bunker und lupft dann kurz aufs Grün. Ein schönes Loch und immer für ein Par gut.

Am dritten Loch wird es dann ernst, ein 520m langes Par 5, links gesäumt von Wasser mit einem Graben quer über das Fairway auf Höhe des zweiten Schlages. Je nach Drive und Mut lege ich entweder vor dem Graben ab und kann das Grün dann nur in vier Schlägen erreichen oder ich spiele einen langen Schlag über den Graben und habe dann ca. 150 bis 175m bis zum Grün. Für mich eines der schönsten und anspruchsvollsten Löcher.

Loch 4 und 5 sind jeweils Par 4 und spielen sich gut, auch hier wieder jede Menge Wasser und recht schwierig anzuspielende Grüns je nach Lage des Drives. Auf der Fünf hat das Grün zudem einen starken Höhenunterschied und je nach Position der Flagge sollte man tunlichst auf der jeweiligen Seite bleiben, sonst wird der Putt sehr schwierig. Loch 6 ist ein langes Par 3 mit 175m und der Schrecken aller Slicer. Wenn der Ball auch nur ein wenig nach rechts weg dreht, macht es auch schon Platsch. Der See direkt am Grün scheint einen unbegrenzte Hunger nach Golfbällen zu haben, selbst Spieler, die sonst nie slicen ("wirklich nie"), haben hier schon weiche Knie gekriegt und konnten den Ball in einer schönen Rechtskurve Richtung Wasser verfolgen. 

Loch 7 ist ein schönes Par 5, das diesmal rechts fast komplett von einer Sumpflandschaft begrenzt wird. Hier kommt es vor allem auf den Drive an, ein wenig Slice und der Bal ist weg, ein wenig zu weit rechts und die Entfernung zum Grün wird zu groß, um den Ball mit zwei Schlägen dorthin zu schicken. Einmal angekommen, bietet das riesige Grün immer noch genügend Gelegenheit, das putten dreimal zu üben.

Auf dem Papier das schwierigste Loch ist Loch 8, ein 380m langes Par 4 mit einem Grün, das einige Meter erhöht über dem Fairway liegt und von zwei tiefen Bunkern bewacht wird. Mit einem guten Drive ist es aber möglich, das Grün in zwei zu erreichen und in den Bunkern bin ich auf meinen Runden erstaunlich selten gelandet. Vielleicht überwiegt aber auch einfach die Freude, dass ab jetzt Wasserhindernisse keine wirkliche Rolle mehr spielen und man mit diesem Ball vermutlich bis zu Ende durchkommt. 


Zum Abschluss der kurzen Runde folgt ein 100m langes Par 3, das Spaß macht und mit Bunkern und einem ondulierten Grün genaues Spiel Richtung Fahne belohnt. 

In der Greenfee ist natürlich eine zweite Runde enthalten, die man nach einem Kaffee und Sandwich in der Rezeption antreten kann. Zur Anlage gehören zudem eine große Drivingrange mit sehr günstigen Preisen und ein Übungsgrün, das aber wirklich nur zum Chippen und Pitchen taugt, denn die Qualität des Grüns lässt gerade Putts nicht zu.

Wie schon erwähnt, ist der Platz für ein Pay&Play Konzept in erstaunlich gutem Zustand. Das einzige was wirklich stört ist, dass viele Spieler Ihre Divots und Pitchmarken nicht reparieren. Da merkt man dann doch, dass man nicht in einem Club spielt, sondern auf einem Pay&Play. Ansonsten kann ich Rotebro eigentlich jedem empfehlen, der in unmittelbarer Nähe zu Stockholm und zum Flughafen Arlanda eine schnelle und günstige Runde Golf spielen will. Ohne langsame Spieler vor einem sind 9 Loch in einer Stunde und dreißig Minuten zu schaffen.

Alle Photos: Der Exilgolfer

6. September 2010

Gespielt: Castle Course des Bro Hof Slott Golfclubs von Robert Trent Jones Jr.

Blick von der Terrrasse Bro Hof Slott GC
Photo: Exilgolfer

Gestern war es endlich mal wieder soweit, der Kleine bei Oma und Opa, bestes Golf-Wetter und meine Liebste und ich auf dem Weg zum Bro Hof Slott GC, um den dieses Jahr neu eröffneten Castle Course zu spielen. Den Club habe ich ja schon einige Male hier erwähnt und er wird auch in Zukunft öfters vorkommen. Zum einen ist meine Liebste dort Mitglied, wir spielen also öfters auf der Anlage, und zum anderen ist es Schweden Nr. 1 Golfclub und in den Top 10 in Europa.

Wir haben uns für eine entspannte Tee-Time am Nachmittag entschieden und vorher im Restaurant Bro Hof Lux im Clubhaus Lunch gegessen. Bro Hof Lux ist ein Ableger des erfolgreichen und bekannten Lux in Stockholm. Im Gegensatz zu vielen anderen Golfclubs in Schweden, ist das Essen hier wirklich ausgezeichnet und das Ambiente im vollständig im barocken Stil renovierten Schlosses ist einmalig. Ich kann vor allem den Lunch unter der Woche empfehlen, der preislich mit ca. 120 SEK im Rahmen bleibt.

Gut gestärkt und aufgewärmt machten wir uns also um 14 Uhr auf die Runde mit 5.075m Länge von den blauen Tees (5.647m von den Gelben). Ich bin übrigens kein Machospieler und spiele gerne von den blauen Tees. So macht der Platz mehr Spaß und einfach ist es deswegen keineswegs. Ich spiele Handicap 24, meine Vorgabe von den blauen Tees ist 25. Hier ist der Link zur Scorecard.

Der Castle Course startet mit einem wunderbaren Par 5, dass ich meistens sehr schlecht spiele. Heute ging der Drive gut über den ersten Bunker auf das Fairway und auch der zweite Schlag passte. Schon hier zeigte sich allerdings, wie meine Runde heute werden würde: Lange Schläge kamen oft ins Ziel, Kurzspiel rund um die Grüns war schlecht. 

Blick aus der Luft: Par 3 Nr. 4 mit großen Wastelands.
Photo: www.brohofslott.se
Auf dem Par 3 am Loch 4 macht man zum ersten Mal Bekanntschaft mit den charakteristischen Wastelands des Castle Course. Große Flächen mit Sand, Felsen und Grashügeln, die keine Bunker sind, man kann also mit dem Schläger den Boden berühren. Je nach Lage aber trotzdem extrem schwierig zu spielen. Wenn es geht, sollte man die Wastelands also einfach vermeiden. 

Blick aufs Grün von Loch 5.
Photo: Exilgolfer
Zu meinen Favoriten gehört Loch 5, ein tolles Par 4 mit einem fantastischen Grün gesäumt von Bäumen und gut geschützt durch Bunker und Felsen.

Ab Loch 8 geht es wieder zurück Richtung Clubhaus und durch eine Lücke in den Bäumen hat man auch gleich einen fantastischen Blick auf das alte Schloss aus dem 19. Jahrhundert. Die Bahnen bleiben Anspruchsvoll, das Rough um die Grüns ist dicht gewachsen und nicht einfach zu spielen. Wenn mal etwas abseits spielt landet man oft entweder im hohen "Whispy Grass" oder in den Wastelands. 

Loch 10 ist für mich ein weiteres Highlight. Am Tee des langen Par 5 muss man sich entscheiden: ein langer Drive über die Wastelands (an dem ich leider um ein paar Meter scheiterte) oder etwas konservativer, aber dafür ohne Chance, dass Grün mit zwei Schlägen zu erreichen. Das Grün selbst wieder wunderschön eingerahmt von schroffen Felsen und zwei Bunkern.

Im Gegensatz zum Stadium Course, der entlang des Ufers der Mälaren gebaut wurde, und seine Dramatik vor allem durch das Wasser an fast allen Löchern bezieht, ist es hier vor allem die wunderbare schwedische Landschaft, in die der Kurs perfekt eingepasst wurde. Die einzelnen Löcher sind oft von Bäumen oder Hügeln voneinander getrennt, so dass man fast für sich spielt. Außer natürlich, man hat wie wir, einen langsamen Dreier-Flight vor der Nase, der auch nicht weiß, wie man passieren lässt. Aber so ist das manchmal auch auf den schönsten Anlagen.

Loch 14, das kürzeste Par 4 des Kurses.
Photo: www.brohofslott.se
Loch 14 reizt die Mutigen. 288 Meter von den gelben Tees, 252 Meter von den Blauen. Aber wehe, man schafft es nicht, denn dann warten die Wastelands und vermutlich ein sehr schwieriger oder sogar unspielbarer Ball.

Natürlich gibt es auch eine Ausnahme vom oben genannten Wasser-Mangel auf dem Castle Course und das sind die dramatischen "Finishing Holes" 17 und 18, die von der Terrasse des Clubhauses gut einsehbar sind. Ein schönes Par 3 und ein Dogleg rechts Par 4 um einen kleinen See herum bilden einen wunderbaren Abschluss und geben mehrere Möglichkeiten, einen Ball im Wasser zu versenken.



 




























Loch 11, Par 3 mit Blick auf den See Mälaren.
Photo: Exilgolfer















Die Par 3s machen auf diesem Kurs übrigens richtig Spaß. Unterschiedliche Längen und Settings geben jedem Loch einen eigenen Charakter. Meine Liebste spielt die kurzen Löcher richtig gerne und hatte auf unserer Runde auch gleich einige Birdies vorzuweisen. 

Abschlag der Liebsten zu einem Birdie an Loch 7.
Photo: Exilgolfer
Die Qualität der Fairways und (Semi-)Roughs ist ohne Vergleich. Die Grüns sind erstklassig, waren auf unserer Runde aber etwas langsamer als gewohnt, ein frisches Top Dressing mit Sand war der Grund dafür. Der Club und Designer Robert Trent Jones Jr. haben weder Mühen noch Kosten gescheut, um beste Voraussetzungen für ein fantastisches Golf-Erlebnis zu schaffen und die Greenkeeper tun ein Übriges, um den Platz die gesamte Saison in bestem Zustand zu halten. Beeindruckend sind auch die vielen Details, wie das gepflegte Gras an Bunkerrändern und Bäumen. Einige professionelle Fotos des Castle Course gibt es auf der Facebook Seite des Clubs.

Gut zu Fuß sollte man auf dem Castle Course sein oder sich lieber ein Cart mieten. Die Wege zwischen den einzelnen Löchern sind manchmal etwas länger und steiler. Ein guter Service ist der mobile Kiosk, der mehrmals während der Runde vorbei kommt und von dem man ein Sandwich, was Süßes oder einen Kaffee kaufen kann, denn es gibt auf dem Castle Course kein Halfway-House.

Die Greenfee für den Castle Course ist mit 800 SEK bzw. 1.200 SEK für langfristige Buchungen für schwedische Verhältnisse recht hoch. Wenn man aber die Qualität des Platzes und das Golferlebnis in Betracht zieht, dann ist das Preis-/Leistungsverhältnis wirklich sehr gut und einen Besuch des Bro Hof Slott GC kann ich nur empfehlen.

2. September 2010

Swedish Royal Golf - Boulevard geht immer

Kennt jemand diesen Mann hier?

Photo: Paul Hansen

















Nein? Vielleicht aber jetzt, auf dem Foto mit seiner Frau:

Photo: Paul Hansen
Richtig, dass ist Seine Hoheit, Olof Daniel Westling Bernadotte, Prince of Sweden, Duke of Västergötland. Besser bekannt als Prinz Daniel und seit der Hochzeit mit Kronprinzessin Victoria von Schweden im Juni diesen Jahres vor allem in Deutschland berühmt und beliebt. Wer sich mehr für Prinz Daniel und das Königshaus interessiert, dem empfehle ich die Website des schwedischen Königshauses. Ich werde hier nicht die Geschichten der Klatschblätter wiederholen.

Hier geht es um Daniels Leidenschaft für Golf. Er spielt seit vielen Jahren und mit einem Handicap von ca. 4 (meine Quellen machen leider keine genaue Angabe) auch ziemlich gut. In den Wochen vor der Hochzeit war Daniel teilweise mehrere Tage hintereinander auf dem Stadium Course des Bro Hof Slott Golf Clubs zu sehen. Die Vorbereitungen zur Hochzeit schienen jedenfalls nicht zu stressig zu sein.

Victoria und Daniel sind übrigens Ehrenmitglieder in besagtem Club. Außerdem betreibt seine Firma Master Training das Gym im Clubhaus. Sie wird die Mitgliedschaft vermutlich nicht so häufig nutzen, ihr Interesse am Spiel ist begrenzt (böse Zungen behaupten, ihr Talent auch, aber wer weiß das schon so genau). Seit dem Ende der Flitterwochen ist Daniel leider noch nicht wieder auf dem Golfplatz gesehen worden. Die repräsentativen Aufgaben, die man als Mitglied des schwedischen Königshauses wahrnehmen muss, scheinen seine Zeit voll in Anspruch zu nehmen. Geplant war eigentlich, dass Daniel im August mit einem symbolischen ersten Drive die zweite 18-Anlage von Bro Hof Slott, den Castle Course, einweiht. Dieser Termin wurde aber leider kurzfristig abgesagt.

Ich würde mich jedenfalls  freuen, wenn ich zufällig mal eine Runde mit einer echten Hoheit spielen würde. Die richtige Ansprache macht die Golf-Etikette dann allerdings noch etwas komplizierter.