21. September 2010

Ryder Cup 2018 - endet Deutschland wie Schweden?

In Deutschland geht die Bewerbung für den Ryder Cup 2010 ja gerade in die entscheidende Phase und es wird mit allen Beteiligten um die Finanzierung gerungen. Wenn man mal überlegt, wie viel Geld für eine Olympiabewerbung 2018 raus geschmissen wird (hier eine gute unabhängige Quelle), dann wundere ich mich schon, dass eine Beteiligung von wenigen Millionen Euro für eine der weltweit bekanntesten Sportveranstaltungen so schwierig ist. Golfer und der Golfsport haben halt keine gute Lobby. 

In Schweden gab es übrigens genau das gleiche Problem, das zur Entscheidung führte, sich nicht zu bewerben. Kurz vor Ende der Bewerbungsfrist im April 2010 konnte sich der Staat nicht zu einer Unterstützung durchringen. Aber selbst innerhalb der Golfwelt in Schweden war eine Bewerbung für den Ryder Cup und die dadurch anfallenden Kosten und Garantien nur schwer zu vermitteln. Wenn es also in einem Land wie Schweden, wo Golf ein Volkssport ist, schon ein Problem ist, eine vernünftig finanzierte Bewerbung abzugeben, dann sehe ich auf die deutsche Initiative noch schwere Zeiten zukommen. 

Ich lasse mich aber natürlich auch gerne eines besseren belehren und würde mich sehr freuen, wenn der Ryder Cup wirklich nach Deutschland kommt. Ich würde mein Ticket kaufen, egal ob Tiger antritt oder nicht.

1 Kommentar:

  1. Also ich fände es zwar schön wenn der RC nach Deutschland kommt, aber es fehlt hier einfach alles. Keine Berichte in Zeitschriften oder Fernsehen. Als Martin gewonnen hat, gab es mal kleine Artikel am Rand (10 Zeiler) und das war es dann auch schon wieder, dafür aber dann welcher Fußballspielder sich gerade getrennt hat usw. Also schon mal die falschen Voraussetzungen. So wird das nichts um Golfen in Deutschland dem Volk näher zu bringen..

    bis denne
    rebel

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