18. November 2010

Toys for Boys: Meine neue Casio Exilim High Speed Camera

Bild: Casio Europe GmbH
Endlich konnte ich mich dazu durchringen, mir eine neue kompakte Digitalkamera zu kaufen. Nachdem meine geliebte Panasonic Lumix ja im Sommer vermutlich auf dem Golfplatz verloren gegangen ist, fiel die Wahl nach einigen Überlegungen auf die neue Casio Exilim EX-FH100. Das Hauptargument für diese Kamera ist der High-Speed-Modus für Videoaufnahmen, der bis zu 1.000 Bilder pro Sekunde ermöglicht und somit ideal für schnelle Bewegungen ist. Außerdem haben die neuen Modelle ja inzwischen alle auch HD-Video, damit kann man Filme dann auch endlich im Fullscreen-Modus anschauen.

Die ersten Tests habe ich inzwischen gemacht, die Bildqualität hat mich noch nicht wirklich überzeugt. Gerade bei Kunstlicht und mit Blitz hat die Kamera oft Probleme mit der Darstellung der Farben und ein deutliches Rauschen ist zu sehen. Und warum die Automatik bei Blitzbetrieb immer mit 1/15 Sekunde belichtet und damit oft Bewegungsunschärfe ins Bild kommt, das muss mir mal jemand erklären, der mehr Ahnung hat als ich. Immerhin gibt es ein paar manuelle Einstellungsmöglichkeiten, damit man das umgehen kann. Für "richtige" Fotos nutze ich ohnehin eine Spiegelreflexkamera und die handliche Casio in erster Linie für Schnappschüsse, wenn ich die große Kamera nicht mitschleppen will. Die ersten HD-Videos zu Hause fand ich da schon besser und heute war endlich die Gelegenheit, bei einer Runde Wintergolf die verschiedenen High-Speed-Modi in Ruhe zu testen.

Hier also ein paar Videos. Es geht los mit meinem Schwung von hinten mit einer Geschwindigkeit von 240 Bildern pro Sekunde:



Mit der gleichen Geschwindigkeit habe ich meinen Schwung auch frontal gefilmt:



Je höher die Geschwindigkeit, desto kleiner wird der Film. Bei 1.000 Bildern bleibt da nur noch ein schmaler Streifen übrig. Es reicht aber, um den Ball einzufangen. Außerdem braucht man natürlich möglichst viel Licht, weshalb ich schon gespannt bin auf Filmaufnahmen bei Sonnenschein. Es ist nämlich möglich die Belichtungsdauer manuell einzustellen und somit noch einiges an Schärfe extra raus zu holen. Hier jetzt also Golfschläger trifft Ball in Superzeitlupe:





P.S. Das ich an meinem Schwung nach arbeiten muss, weiß ich selber. High-Speed-Aufnahmen beschönigen das aber auch gar nichts...

Kommentare:

  1. Sieht doch gar nicht so schlecht aus dein Schwung.
    Beim zweiten Video sieht es so aus, als ob du den linken arm beim Impackt anziehst?? Ich bin ja kein Schwungexperte, das viel mir nur so auf.

    Was den Blitz und die Belichtung betrifft, da musst du die Forschungs- oder Marketingabteilung anschreiben - manchmal kann man mit den Gedankengängen dort als User nichts anfangen ;)

    bis denne
    rebel

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  2. Vielen Dank. Ich glaube, ich habe den Rückschwung einigermaßen im Griff (es gibt natürlich immer was zu verbessern...), mein großes Problem ist, dass ich im Vorwärtsschwung nur mit den Armen und der Schulter hantiere, anstatt mit Beinen und Hüfte zu starten. Daher kommen, meiner Meinung nach, alle anderen Fehler, weil nichts mehr zusammen passt, wenn die Arme den unteren Körper überholen. Aber ich arbeite dran...

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