22. Dezember 2010

Playing golf with one leg - Handicap 3

When I started this blog, one of my own policies was not to copy and forward content from other blogs or youtube. I always wanted to create my own unique content and have a reference to golf and Sweden (hence the name of my blog).

There are exemptions from this rules and this is one. Most of all because it is so inspiring. No more words needed, watch yourself.

 
 
Found at Green Angels' Blog.

20. Dezember 2010

Spa Weekend im Yasuragi Hasseludden

War das schön. Das erste Mal seit der Geburt des Sohnes haben wir ein Wochenende nur zu zweit verbracht und den Kleinen bei den Großeltern gelassen. Ursprünglich wollte ich mit meiner Liebsten in den Süden fliegen und ein paar Tage Golf spielen, aber das wurde dann doch alles viel zu teuer. Und bei dem Schneechaos am letzten Wochenende in ganz Europa, wären wir wohl eh nicht weit gekommen. Urlaub in der Nähe sollte man viel öfter machen, die Anreise ist so entspannt, wenn man nach 45 Minuten da ist. 

Wir haben uns für zwei Tage im Yasuragi Hasseludden einquartiert, einem japanischen Spa Hotel im Süden Stockholms direkt an der Ostsee. Das Hotel ist mit 163 Zimmern recht groß, trotzdem findet man überall ruhige Ecken und kann wirklich gut entspannen. Das Gebäude wurde 1970 vom japanischen Architekten Yoji Kasajima als Schulungszentrum für eine Gewerkschaft gebaut und zwischenzeitlich auch als Konferenzzentrum betrieben. Erst 1997, nach aufwändigen Um- und Ausbauarbeiten, wurde es als Spa wieder eröffnet. Architektur und Design passen hervorragend zusammen, auch wenn an manchen Stellen, die Vergangenheit des Gebäudes durchscheint. Die Zimmer sind sehr klein und einfach gehalten, erfüllen für einen kurzen Aufenthalt aber genau ihren Zweck. 

Außergewöhnlich ist der Dresscode im Yasuragi, die Yakuta. Fast alle Gäste tragen den, einem Kimono nachempfundenen, Bademantel während ihres gesamten Aufenthalts im Hotel. Das gilt auch für das Frühstück, das Abendessen und den Besuch an der Sake Bar! Außerdem stellt das Hotel Badeanzüge und Badehosen, man kann also mit sehr wenig Gepäck anreisen. Dass alle gleich gekleidet sind, verfehlt seine Wirkung nicht. Es wird einem bewusst, wie sehr man normalerweise auf die Kleidung achtet und andere Leute anhand derer einschätzt. Wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat, einen Bademantel beim Essen zu tragen, trägt dieser wesentlich zur Entspannung bei.

*** VIDEO YASURAGI SPA WEEKEND *** 


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Das schönste am Yasuragi ist das japanische Spa. Wir waren ja im Winter hier und es liegen mehr als 50cm Schnee, so dass wir die Gärten nicht bewundern konnten. Aber uns haben auch ohne die Gärten der große Pool, die heißen Outdoor-Becken und vor allem der Baderaum für die traditionelle japanische Wasch-Zeremonie überzeugt. Bemerkenswert und sehr angenehm fanden wir, dass es jeweils eine Umkleidekabine mit Waschraum gab, in der man reden durfte und eine, in der man schweigen sollte. Die Ruhe tat gut!

Der Tag vergeht wie im Fluge, selbst wenn man nichts tut oder nur ein paar Bücher liest. Neben kostenpflichtigen Behandlungen aller Art gibt es auch viele kostenfreie Aktivitäten. Zu denen gehören unter anderem Meditation, Einführung in Kampfkunst, eine Klangreise mit Klangschalen, Selbstmassage Do-In und sogar eine Sushi-Schule. 

Wir hatten uns für einen Aufenthalt von zwei Tagen entschieden, in dem auch das Essen inbegriffen ist. Wir waren positiv überrascht von der Qualität des Essens, vor allem am Abend, da hatten wir andere Kommentare gelesen und gehört. Das Yasuragi hat zwei Restaurants, von dem vor allem das Teppanyaki überzeugte. Das ist Show-Küche auf wirklich schöne Art, mit ausgezeichnetem Essen. Ich überlege schon, wie ich in meiner Küche einen Tappanyaki-Grill unterbringen kann.

Alles in allem hat sich der Trip wirklich gelohnt, wir sind entspannt, haben uns wohl gefühlt und wollen in Zukunft mehr Ferienziele vor der Haustür entdecken. Yasuragi Hasseludden ist von Stockholm aus in ca. 30 Minuten zu erreichen und ist damit auch eine echte Option für Touristen, die nach Stockholm kommen. 

Alle Fotos: Yasuragi Hasseludden


10. Dezember 2010

Playing ice golf on lake Mälaren

This is how lake Mälaren near Stockholm looks this morning:

 
Unfortunately the ice is still too thin and has to many cracks to be safe. However I have seen skaters already passing by the house. But you must have a lot of experience and the right equipment to do so. I am impatient for the ice to become thicker, because what I really want to do is go out and play some ice golf. When you have a couple of centimetre of snow on the ice, it is perfect for chipping and pitching. With no snow, the ball jumps like crazy and never stops and with too much snow the ball just disappears. We have been playing out on the ice a lot two years ago, when the conditions were perfect. 


We called it the Kallhäll Icegolf Open. It is a real open tournament, everyone can qualify and participate. The only requirement is to be in the Stockholm area on short notice when the ice is perfect to play. And bring some coloured balls. Finally here is a video of one of the more difficult holes where all the danger is in the right of the fairway.



Whenever we have the chance to play this year, I will take some videos and pictures and post them.

(c) all pictures: Der Exilgolfer

2. Dezember 2010

Double Happiness für den Exilgolfer: Kaymer und Karlsson siegen

Ein erfolgreiches Jahr für Martin Kaymer
(Bild: www.thisisgolf.nl / CC Attribution-ShareAlike 3.0 Unported)
Das war ein schönes Wochenende, Martin Kaymer gewinnt die Order of Merit oder wie es heute so schön heißt, das "Race to Dubai". Und Robert Karlsson aus meinem Exil Schweden holt sich den Titel in Dubai und damit den zweiten Sieg auf der Europeantour nach seiner Augenverletzung, die ihn im Juni 2009 für einige Monate außer Gefecht setzte. 

Screenshot von Robert Karlssons Website
Über Martin Kaymer wird in Deutschland ja sicherlich genug berichtet, so dass ich hier die Gelegenheit nutzen will, um Robert Karlsson etwas näher vorzustellen. Alle Angaben zu seiner Golfkarriere finden sich hier, hier und kurz und knapp bei Wikipedia. Die könnte ich gar nicht genauer darstellen und wiedergeben, ich bin immer wieder erstaunt, was inzwischen alles statistisch erfasst wird. Ich glaube, lediglich die Anzahl der Schritte während einer Runde Golf wird noch nicht gezählt. In Kurzform, Karlsson wurde Profi im Jahr 1989 und qualifizierte sich ein Jahr später über die Q-School für die European Tour, auf der er seit 1991 spielt. Er gewann 11 Titel auf der European Tour und hatte in Europa und den USA viele weitere Top10 Platzierungen. Im Jahr 2008 gewann er die Order of Merit der European Tour.

Was mich persönlich viel mehr beeindruckt hat und mir Robert sehr sympathisch macht, ist seine private Website und die Offenheit, mit der er dort über sich spricht. Trotz aller Erfolge, dem vielen Geld und dem Jet-Set-Leben ist Robert am Boden geblieben und spricht über seine Entwicklung als Mensch und als Golfer. Neben seinem Wohnort Monaco scheint er vor allem die Einsamkeit Nord-Schwedens zu genießen. Er zieht sich gerne zurück an das Ende der "zivilisierten" Welt und schwärmt von der Ruhe und Gelassenheit der Menschen dort. Nach vielen Jahren auf der Tour scheint er als Mensch gereift zu sein und setzt inzwischen die richtigen Prioritäten, die ihm auch auf dem Golfplatz besser werden lassen. Ich fand es sehr spannend auf der Website zu lesen. Zudem hat Robert die "Opening Key Foundation" gegründet, mit der er anderen in ihrer persönlichen Entwicklung helfen  und seine Erfahrungen teilen will.

Ich wünsche Martin Kaymer und Robert Karlsson ein erfolgreiches Jahr 2011 auf dem Golfplatz und auch im Privatleben und wenn ich eine Bitte äußern dürfte: Nehmt die Scandinavian Masters 2011 in Bro Hof Slott auf euren Tourplan. Ich will euch spielen sehen!