15. April 2011

Björn Orås von Bro Hof Slott spielt Augusta National

Der Finanzier und Chef meines Golfclubs hier in Schweden, Björn Orås von Bro Hof Slott feiert sich gerade ein wenig selbst auf der Club Hompage. Er durfte nämlich am Montag nach dem Masters in Augusta um 7.30 Uhr morgens mit original Masters Tee- und Pin-Positions raus auf die Bahn.

Björn Orås freut sich. Er spielt Augusta.                           Bild: Bro Hof Slott GK
Klingt schon ein wenig "over the top", aber wer der Mann kennt, der weiß, dass er vermutlich mit fast schon kindlicher Begeisterung und dem breitesten Grinsen (siehe Bild) durch die Magnolia Lane gefahren ist. Orås liebt Golf über alles und wenn es einer verdient hat, dort zu spielen, dann er. Schlecht war er übrigens auch nicht. Mit HCP 8,8 hat er eine 44+39 gespielt, 83 total. Nicht viel schlechter als Rory McIlroy am Sonntag.

Und was denkt der Mann, der in Stockholm zusammen mit Robert Trent Jones jun. einen der besten Plätze Europas gebaut hat, über Augusta? "Eine fantastische Bahn und wirklich alles ist perfekt gepflegt, egal ob Clubhaus, Driving Range oder die Gärten."

Einen Vergleich zu Bro Hof Slott scheut er dennoch nicht. "Wir stehen gut dar", sagt Orås. "Tee Boxen, Fairways und Grüns sind derselbe Standard. Wo niemand mithalten kann, ist die Pflege des gesamten Areals. Augusta hat 30 fest angestellte Gärtner, die sich nur um die Blumen und Pflanzen kümmern. Dazu kommen 50 weitere Angestellte für die 18 Löcher."

Und welcher Platz ist anspruchsvoller? Orås Meinung ist eindeutig: "Bro Hof Slott ist ebenbürtig, die Schwerpunkte sind anders gesetzt. Augusta hat breitere Fairways und viel leichteres Rough, dafür sind die ondulierten Grüns extrem schwierig. Alles in allem nehmen sich die beiden Plätze nicht viel."

Ganz schön selbstbewusst, der Mann!

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