1. September 2011

Grand Open 2011 im Vidbynäs Golf Club

Stilvolle Begrüßung nach schottischer Art
Bei 144 Spielern wurde es recht eng beim Aufwärmen
Grand Open 2011 - ein großer Titel für ein Golfturnier. Aber in diesem Fall wurde fast alles gehalten, was im Vorfeld versprochen wurde: ein wunderbarer Wettkampf auf einem erstklassigen Platz, tolle Mitspieler, zahlreiche Gelegenheiten zum Networking und dann auch noch gutes Essen und tolle Stimmung am Abend. Trotz des wirklich langen Tages (Aufstehen um sechs, rund sechs Stunden Golf etc.) waren meine Liebste und ich sehr zufrieden. 

Das Turnier findet seit 2003 auf unterschiedlichen Golfplätzen rund um Stockholm statt und dient vor allem als Treffpunkt für Menschen aus dem Golftourismus. In meinem Flight waren z.B. der Chef von Schwedens größtem Golfreiseanbieter sowie die sehr netten Jungs vom Aruba Tourismusmarketing, die extra aus Holland angereist sind.

An jedem Loch präsentierte sich ein Sponsor des Events z.B. mit Kleinigkeiten zu Essen (Österreich), einem Drink (Südafrika) oder auch einer schnellen Nackenmassage (Thai Airways). Wie man sieht, die Sponsoren waren wirklich gut, als Hauptsponsor waren noch Gleneagles (Ryder Cup 2014) sowie die Dominikanische Republik dabei. Die Preise im Pott für die große Verlosung am Abend waren dementsprechend gut und einige schöne Reisen gingen an die glücklichen Gewinner. Leider waren keine weiteren deutschen Sponsoren oder Gäste dabei. Dabei müsste der schwedische Markt für die Fleesensees und Bad Griesbachs der Republik doch richtig spannend sein.

Gespielt wurde in diesem Jahr in Vidbynäs, einem Golfclub mit zwei 18 Loch Bahnen sowie einem schönen Hotel nur 50m vom Clubhaus entfernt. Der South Course, auf dem  das Turnier gespielt wurde, ist ein anspruchsvoller Par 72 Platz mit 84, teilweise sehr großen Bunkern sowie einigen Wasserhindernissen. Der Platz war in sehr gutem Zustand, vor allem die Fairways und Grüns. Wenn man etwas weiter im ab im tiefen Rough landetet, war es allerdings oft sehr schwer, den Ball zu finden, da hier an vielen Stellen eher Wildwuchs vorherrschte. Für eine Greenfee von 500 SEK in der Woche und 600 SEK am Wochenende wird auf jeden Fall eine ganze Menge geboten. Wir werden in diesem Jahr hoffentlich auch noch den zweiten Platz (Axa Course, Par 70, liegt mehr im Wald) spielen, von dem der ehemalige Club-Pro sagt, dass es der Schönere der beiden Plätze sei. Beide Bahnen wurden übrigens vom Amerikaner Brian Curley gestaltet. 

Österreichische Gastfreundschaft an Loch 6
Mein Flight vor Bergpanorama
Die Einladung zu verdanken hatten meine Liebste und ich dem österreichischen Tourismusmarketing hier in Schweden. Als Sponsor an Loch 6 präsentierten sich die Österreicher Stilecht mit Bockwurst, Brot sowie einem frisch gezapften Stiegl Pils. Da wir an der sechs nur noch 3 Loch zu spielen hatten, kam das kalte Bier (zwei, um genau zu sein) wie gerufen. Gespielt habe ich übrigens ziemlich bescheiden. Meine Liebste war hopp oder topp, fünf Birdies standen bei Ihr auf der Scorecard, aber eben auch genauso viele schlechte Löcher. Gewonnen hat sie immerhin die "Closest to the Pin" Wertung und so ziert ein weiterer Golfbag unseren knappen Stauraum. Der Abend war dann noch ziemlich lustig mit dem Herrn vom Gleneagles Resort, einem Spirituosen-Großverkäufer und den Jungs aus Aruba. Ich bin nächstes Jahr gerne wieder dabei und hoffe auf eine Einladung aus Österreich! 

Alle Bilder Copryright: Der Exilgolfer

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen