6. Februar 2013

Ratgeber: Wann man Golf in Schweden spielen sollte

3. Loch Ullna GC, redesigned von Jack Nicklaus
(Photo: Ullna GK)
Die Vorbereitungen für die nächste Golfsaison in Schweden sind in vollem Gange. Die Clubs machen Ihre Jahres-planungen und wir (Nordic Travel, für die ich unter anderem arbeite) haben schon viele Anfragen und Buchungen für Reisen in das "unentdeckte Golfparadies" Schweden. Aber wann ist eigentlich die beste Zeit nach Schweden zu kommen, um Golf zu spielen?

Blick auf das Clubhaus Bro Hof Slott GC
(Photo: Peter Cordén)
Die meisten Golfer fahren entweder nach Süd-schweden in die Region Skåne oder nach Stockholm. Das Klima in den beiden Regionen ist unterschiedlich. Skåne in Südschweden ist mit Norddeutschland vergleichbar. Relativ milde Winter machen es möglich, das ganze Jahr Golf zu spielen. Natürlich fährt niemand im Januar nach Schweden in die Golfferien, so dass man wohl nur ein paar hartgesottene schwedische Golfer auf dem Platz antrifft. Wir buchen Reisen nach Südschweden für unsere Kunden ab Mitte April bis ca. Anfang Oktober, wobei die Hauptreisezeit von Mai bis September ist.

In Stockholm sind die Winter viel kälter und der Frühling fängt später an, somit öffnen auch die Golfplätze ein paar Wochen später als im Süden. Aber spätestens Anfang Mai kommt auch hier die Saison in Gang und ab Mitte Mai man kann ohne Probleme eine Golfreise nach Stockholm planen. Die Hauptreisezeit mit den meisten Gästen ist zwischen Anfang Juni und Mitte September. In Stockholm gibt es für Urlauber aus Deutschland eine interessante Besonderheit. In der schwedischen Ferienzeit von Midsommer (21. Juni) bis Mitte August bieten die meisten Hotels in der Stadt günstigere Raten und auf den Golfplätzen ist es relativ leer, da viele Schweden im Urlaub sind und auch keine Corporate Events stattfinden. Es ist also viel leichter, sich die Wunschabschlagszeit auch auf beliebten Plätzen, wie etwa Bro Hof Slott oder Ullna, zu sichern.

Vasatorps GK in Südschweden
(Photo: Mickael Tannus/Vasatorp GK)
Sowohl in Stockholm als auch in Skåne sind die Temperaturen ein wenig gemäßigter als in Deutschland und steigen selbst im Hochsommer nur selten über 30 Grad. Ideales Golfwetter also, dass zudem nicht durch übermäßig viel Regen gestört wird. Natürlich sollte man die Regenkleider nicht zu Hause lassen, aber das kann man in Deutschland, Frankreich oder vielen anderen Golfdestinationen (von den britischen Inseln will ich gar nicht anfangen) ja auch nicht. Ein großer Vorteil in Schweden sind die langen Tage im Juni und Juli, die Golfspielen theoretisch bis nach 22 Uhr ermöglichen. In der Praxis genießt wohl eher ein Bier am Abend oder man macht eine Sightseeing Bootsfahrt.

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